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Monsieur_Elephant

May 26, 2026

510
Die Illusion von Sicherheit

Die Geolokalisierung der Kinder durch in Telefonen integrierte GSP-Sender wird immer populärer hier. Vor kurzem habe ich mir eine Reportage darüber angeschaut. Dieses System ermöglicht die Eltern, in Echtzeit zu wissen, was ihre Kinder machen. Sie können sich vergewissern, dass sie z.B. mit Freunden in der Statt nicht blau machen, anstatt im Unterricht zu sitzen. Das Argument, das viele überzeugt, ist vor allem die Sicherheit. Da die Eltern die ganze Zeit sehen können, wo ihre Kinder sich befinden, glauben sie, dass diese Art Geräte eine schlechte Begegnung verhindern kann.

Aber was macht erstens ein Verbrecher, der ein Kind entführen will? Ganz natürlich wird er das Telefon los! Abgesehen von allen Fragen bezüglich des Datenschutzes und Privatlebens, die diese Geräte stellen, habe ich den Eindruck, dass ihre Entwickler keine echte Sicherheit verkaufen, nur die Illusion davon. Allerdings ist diese Illusion offensichtlich genug für viele Kunden. Solange sie sich beruhigt fühlen, dann ist alles in Ordnung.

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Monsieur_Elephant

May 26, 2026

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Da die Eltern die ganze Zeit sehen können, wo sich ihre Kinder sich befinden, glauben sie, dass diese Art von Geräte eine schlechte Begegnung verhindern kannn verhindern können, dass den Kindern etwas passiert.

Im Deutschen ist "schlechte Begegnung" keine übliche Wendung und hat nicht die Konnotationen wie das Englische "bad encounter." Eine schlechte Begegnung ist ein ungeduldiger Kassierer im Supermarkt, kein bewaffneter Raubüberfall. Man könnte natürlich so etwas wie "furchtbare Begegnung" sagen, um die Bedeutung klar zu machen, aber das klingt trotzdem etwas seltsam. Deshalb habe ich in der Korrektur eine andere Formulierung vorgeschlagen.

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Zechstein

May 26, 2026

35

Ganz interessant, das wusste ich nicht. Das französische „mauvaise rencontre“ hat ja dieselbe Konnotation, wie das Englische „bad encounter“. Vielen Danke für die Korrekturen und die Erklärungen!

Die Illusion von Sicherheit


Die Geolokalisierung der Kinder durch in Telefonen integrierte GSP-Sender wird immer populärer hier.


Die Geolokalisierung dervon Kindern durch in Telefonen integrierte GSP-Sender wird hier immer populärer hier. Die Geolokalisierung von Kindern durch in Telefone integrierte GSP-Sender wird hier immer populärer.

"Der Kinder" würde bedeuten, dass es um eine spezielle Gruppe von Kindern geht. Da wir von Kindern im Allgemeinen sprechen, muss es "von Kindern" heißen. Und Achtung, wenn die Präposition "in" im Sinne einer Richtungsangabe verwendet wird (in die Schlacht, in den Ruin) dann steht sie mit dem Dativ.

Vor kurzem habe ich mir eine Reportage darüber angeschaut.


Dieses System ermöglicht die Eltern, in Echtzeit zu wissen, was ihre Kinder machen.


Dieses System ermöglicht dien Eltern, in Echtzeit zu wissen, was ihre Kinder machen. Dieses System ermöglicht den Eltern, in Echtzeit zu wissen, was ihre Kinder machen.

"Die Eltern" sind das direkte Objekt des Satzes, sie sind diejenigen, denen etwas ermöglicht wird. Daher stehen sie im Akkusativ.

Sie können sich vergewissern, dass sie z.B. mit Freunden in der Statt nicht blau machen, anstatt im Unterricht zu sitzen.


Sie können sich vergewissern, dass sie z.B. nicht mit Freunden in der Statt nichdt blau machen, anstatt im Unterricht zu sitzen. Sie können sich vergewissern, dass sie z.B. nicht mit Freunden in der Stadt blau machen, anstatt im Unterricht zu sitzen.

Das Argument, das viele überzeugt, ist vor allem die Sicherheit.


Da die Eltern die ganze Zeit sehen können, wo ihre Kinder sich befinden, glauben sie, dass diese Art Geräte eine schlechte Begegnung verhindern kann.


Da die Eltern die ganze Zeit sehen können, wo sich ihre Kinder sich befinden, glauben sie, dass diese Art von Geräte eine schlechte Begegnung verhindern kannn verhindern können, dass den Kindern etwas passiert. Da die Eltern die ganze Zeit sehen können, wo sich ihre Kinder befinden, glauben sie, dass diese Art von Geräten verhindern können, dass den Kindern etwas passiert.

Im Deutschen ist "schlechte Begegnung" keine übliche Wendung und hat nicht die Konnotationen wie das Englische "bad encounter." Eine schlechte Begegnung ist ein ungeduldiger Kassierer im Supermarkt, kein bewaffneter Raubüberfall. Man könnte natürlich so etwas wie "furchtbare Begegnung" sagen, um die Bedeutung klar zu machen, aber das klingt trotzdem etwas seltsam. Deshalb habe ich in der Korrektur eine andere Formulierung vorgeschlagen.

Aber was macht erstens ein Verbrecher, der ein Kind entführen will?


Aber was macht erstens ein Verbrecher, der ein Kind entführen will, als erstes? Aber was macht ein Verbrecher, der ein Kind entführen will, als erstes?

"Erstens" wird eigentlich nur in numerierten Aufzählungen verwendet ("Erstens ist es viel zu kalt und zweitens regnet es"). Um eine Abfolge von Handlungen zu beschreiben verwendet man "als erstes" (und entsprechend "als zweites," "als drittes," etc.)

Ganz natürlich wird er das Telefon los!


Ganz nNatürlich wird er das Telefon los! Natürlich wird er das Telefon los!

"Ganz natürlich" kann man sagen, wenn man "natürlich" als Adjektiv verwendet, im Sinne von "der Natur entsprechend." Zum Beispiel kann man sagen "Kompostieren ist eine ganz natürliche Art der Müllentsorgung." Im vorliegenden Fall benutzen Sie "natürlich" aber als Adverb, im Sinne von "of course" oder "bien sûr." Und in diesem Fall ist das "ganz" hier falsch.

Abgesehen von allen Fragen bezüglich des Datenschutzes und Privatlebens, die diese Geräte stellen, habe ich den Eindruck, dass ihre Entwickler keine echte Sicherheit verkaufen, nur die Illusion davon.


Abgesehen von allen Fragen bezüglich des Datenschutzes und der Privatlebenssphäre, die diese Geräte stellen, habe ich den Eindruck, dass ihre Entwickler keine echte Sicherheit verkaufen, nur die Illusion davon. Abgesehen von allen Fragen bezüglich des Datenschutzes und der Privatsphäre, die diese Geräte stellen, habe ich den Eindruck, dass ihre Entwickler keine echte Sicherheit verkaufen, nur die Illusion davon.

Privatleben -> private life Privatsphäre -> privacy

Allerdings ist diese Illusion offensichtlich genug für viele Kunden.


Solange sie sich beruhigt fühlen, dann ist alles in Ordnung.


Solange sie sich beruhigt fühlen, dann ist alles in Ordnung. Solange sie sich beruhigt fühlen, ist alles in Ordnung.

In diesem Satz ist "solange" schon die Konjunktion, die die beiden Satzteile verbindet. Daher brauchen sie keine zweite Konjunktion nach dem Komma.

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