April 18, 2021
Im Türkischen regelt die Vokalharmonie den Einsatz der zwei Allomorphe, wohingegen im Swahili das Affix zur Pluralbildung an den Anlaut angehängt wird und darüber hinaus abhängig von der Wortklasse und der Belebtheitsgrad zu sein scheint.
Im Deutschen entfalten sich die Pluralbildungsmöglichkeiten in einer Vielfalt von Formen. Im Gegensatz zum Swahili werden Affixe zur Pluralbildung nur an den Auslaut angehängt. Diese sind manchmal vom Genus abhängig (z.B. zeigen weibliche Nomen eine stärkere Tendenz, den (e)n-Affix im Plural zu übernehmen) und können manchmal auch gleichzeitig mit einem Umlaut vorkommen: Haus > Häuser. Die Plural-Allomorphe -n und -en sind in komplementärer Verteilung: es wird in allen Fällen der Suffix -en angehängt, es sei denn der Stamm endet schon auf -e. Manchmal zeigt sich die Pluralform nur am Artikel, wobei das Morphem PLURAL durch kein Allomorph (Null-Allomorphie) zustande kommt: der Lehrer > die Lehrer. Eine weitere Form ist das -s im Auslaut, welches u.a. für Fremdwörter verwendet wird und die im Gegensatz zum Englischen keine graphische Anpassung mit sich bringt: vgl. Eng. baby > babies und Dt. Baby > Babys.
Im Englischen könnte man die Affigierung durch -s als Normalfall bezeichnen. Das Morphem des Plurals übernimmt auch hier unterschiedliche Formen je nach phonologischer Umgebung: bei stimmlosem Auslautkonsonant im Stamm wird das Suffix als [s] realisiert: duck > ducks. Bei stimmhaftem Auslautkonsonant kommt der Plural dagegen in Form von [-z] zustande: dog > dogs. Abschließend kommt der Plural beim sibilanten Auslautkonsonant im Stamm in Form von [ɪz] vor: horse > horses. Einige Überbleibsel des Umlauts lassen sich außerdem vereinzelt auch hier finden, wobei unterschiedliche Vokale im Inlaut die Wortdifferenzierung ausmachen: foot > feet. Bei finalem labiodentalem stimmlosem Frikativ [f] lässt sich darüber hinaus eine Veränderung dieses in ihre stimmhafte Variante durch Assimilation zusätzlich zum Anhängen vom Suffix -s beobachten: wolf > wolves.
Pluralbildung
Im Türkischen regelt die Vokalharmonie den Einsatz der zwei Allomorphe, wohingegen im Swahili das Affix zur Pluralbildung an den Anlaut angehängt wird und darüber hinaus abhängig von der Wortklasse und derm Belebtheitsgrad zu sein scheint.
Im Türkischen regelt die Vokalharmonie den Einsatz der zwei Allomorphe, wohingegen im Swahili das Affix zur Pluralbildung an den Anlaut angehängt wird und darüber hinaus abhängig von der Wortklasse und dem Belebtheitsgrad zu sein scheint.
Im Deutschen entfalten sich die Pluralbildungsmöglichkeiten in einer Vielfalt von Formen.
Im Gegensatz zum Swahili werden Affixe zur Pluralbildung nur an den Auslaut angehängt.
Diese sind manchmal vom Genus abhängig (z.B. zeigen weibliche Nomen eine stärkere Tendenz, den (e)n-Affix im Plural zu übernehmen) und können manchmal auch gleichzeitig mit einem Umlaut vorkommen: Haus > Häuser.
Die Plural-Allomorphe -n und -en sind in komplementärer Verteilung: es wird in allen Fällen der Suffix -en angehängt, es sei denn der Stamm endet schon auf -e.
Manchmal zeigt sich die Pluralform nur am Artikel, wobei das Morphem PLURAL durch kein Allomorph (Null-Allomorphie) zustande kommt: der Lehrer > die Lehrer.
Eine weitere Form ist das -s im Auslaut, welches u.a. für Fremdwörter verwendet wird und die im Gegensatz zum Englischen keine graphische Anpassung mit sich bringt: vgl.
Eng.
baby > babies und Dt.
Baby > Babys.
Im Englischen könnte man die Affigierung durch -s als Normalfall bezeichnen.
Das Morphem des Plurals übernimmt auch hier unterschiedliche Formen je nach phonologischer Umgebung: bei stimmlosem Auslautkonsonant im Stamm wird das Suffix als [s] realisiert: duck > ducks.
Bei stimmhaftem Auslautkonsonant kommt der Plural dagegen in Form von [-z] zustande: dog > dogs.
Abschließend kommt der Plural beim sibilanten Auslautkonsonant im Stamm in Form von [ɪz] vor: horse > horses.
Einige Überbleibsel des Umlauts lassen sich außerdem vereinzelt auch hier finden, wobei unterschiedliche Vokale im Inlaut die Wortdifferenzierung ausmachen: foot > feet.
Bei finalem labiodentalem stimmlosem Frikativ [f] lässt sich darüber hinaus eine Veränderung dieses in ihre stimmhafte Variante durch Assimilation zusätzlich zum Anhängen vom Suffix -s beobachten: wolf > wolves.
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Abschließend kommt der Plural beim sibilanten Auslautkonsonant im Stamm in Form von [ɪz] vor: horse > horses. This sentence has been marked as perfect! |
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Im Türkischen regelt die Vokalharmonie den Einsatz der zwei Allomorphe, wohingegen im Swahili das Affix zur Pluralbildung an den Anlaut angehängt wird und darüber hinaus abhängig von der Wortklasse und der Belebtheitsgrad zu sein scheint.
Im Türkischen regelt die Vokalharmonie den Einsatz der zwei Allomorphe, wohingegen im Swahili das Affix zur Pluralbildung an den Anlaut angehängt wird und darüber hinaus abhängig von der Wortklasse und de |
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Im Deutschen entfalten sich die Pluralbildungsmöglichkeiten in einer Vielfalt von Formen. This sentence has been marked as perfect! |
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Im Gegensatz zum Swahili werden Affixe zur Pluralbildung nur an den Auslaut angehängt. This sentence has been marked as perfect! |
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Diese sind manchmal vom Genus abhängig (z.B. zeigen weibliche Nomen eine stärkere Tendenz, den (e)n-Affix im Plural zu übernehmen) und können manchmal auch gleichzeitig mit einem Umlaut vorkommen: Haus > Häuser. This sentence has been marked as perfect! |
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Die Plural-Allomorphe -n und -en sind in komplementärer Verteilung: es wird in allen Fällen der Suffix -en angehängt, es sei denn der Stamm endet schon auf -e. This sentence has been marked as perfect! |
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Manchmal zeigt sich die Pluralform nur am Artikel, wobei das Morphem PLURAL durch kein Allomorph (Null-Allomorphie) zustande kommt: der Lehrer > die Lehrer. This sentence has been marked as perfect! |
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Eine weitere Form ist das -s im Auslaut, welches u.a. für Fremdwörter verwendet wird und die im Gegensatz zum Englischen keine graphische Anpassung mit sich bringt: vgl. This sentence has been marked as perfect! |
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Eng. This sentence has been marked as perfect! |
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baby > babies und Dt. This sentence has been marked as perfect! |
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Baby > Babys. This sentence has been marked as perfect! |
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Im Englischen könnte man die Affigierung durch -s als Normalfall bezeichnen. This sentence has been marked as perfect! |
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Das Morphem des Plurals übernimmt auch hier unterschiedliche Formen je nach phonologischer Umgebung: bei stimmlosem Auslautkonsonant im Stamm wird das Suffix als [s] realisiert: duck > ducks. This sentence has been marked as perfect! |
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Bei stimmhaftem Auslautkonsonant kommt der Plural dagegen in Form von [-z] zustande: dog > dogs. This sentence has been marked as perfect! |
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Einige Überbleibsel des Umlauts lassen sich außerdem vereinzelt auch hier finden, wobei unterschiedliche Vokale im Inlaut die Wortdifferenzierung ausmachen: foot > feet. This sentence has been marked as perfect! |
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Bei finalem labiodentalem stimmlosem Frikativ [f] lässt sich darüber hinaus eine Veränderung dieses in ihre stimmhafte Variante durch Assimilation zusätzlich zum Anhängen vom Suffix -s beobachten: wolf > wolves. This sentence has been marked as perfect! |
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