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Monsieur_Elephant

Dec. 17, 2024

59
Mâlain

Glauben Sie an das Übernatürliche? Wenn ja, könnte das hübsche burgundische Dorf Mâlain ihr nächstes Halloween-Reiseziel sein. Zuerst ist sein Name ein Homophon von „le malin“ (wörtlich: „Der Schlaue“), der auf Französisch den Teufel bezeichnet. Etymologisch ist es aber nicht der Fall. Man vermutet, dass er aus „Mediolanum“, d.h. „zentrales Flachland“ herkommt. Jedoch spielt der Teufel eine Rolle in vielen Legenden und auch wirklichen Ereignissen von Mâlain.

Neben der kleinen Burg gibt es eine kleine Höhle, den jeder „das Teufelloch“ heißt. Eine Legende behauptet, dass ein junger Gallier namens Alois den Gott der Unterwelt selbst Proserpina rauben gesehen hätte. Es scheint, dass die Einwohner von einst die Legende nicht wirklich ernst nahmen, denn ein Schafstall wurde in der Nähe gebaut. Als ich dort war habe ich auch die Geschichte eines jungen Bauers gehört, der den Teufel in einer Flasche eingefangen hätte, aber ich erinnere mich nicht sehr gut an diese.

Mâlain war der Hauptort eines tragischen Hexenprozesses. 1644 wurden einige Einwohner der Hexerei beschuldigt. Sie wurden dem Gottesurteil des Wassers ausgesetzt: Dem Fuss der Angeklagten band man ein Seil mit einem Stein fest und man warf sie ins Wasser aus. Wenn sie einfach untergingen, dann wurden sie für unschuldig befunden, aber wenn es ihnen (durch ein Wunder) gelang, zur Oberfläche zu steigen, dann waren sie zweifellos Hexer der Ansicht von jedem nach. In beiden Fällen war das Endergebnis dasselbe: Tod. Wenn jemand für schuldig befunden wurde, konnte aber seine Familie generationenlang verfolgt und geächtet sein... Im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung haben die größten und grausamsten Hexenprozesse nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern zwischen dem XVI. und dem XVIII. Jahrhundert. Hexereiprozesse kamen oft im Kontexte unglücklicher Ereignisse wie Kriege oder schlechte Ernten vor. Einige waren echte Episoden kollektiven Wahnsinns. Zu solchen Zeiten suchen menschliche Gemeinschaften einen Sündenbock, damit alles in Ordnung kommt...

Man sagt auch, dass die Einwohnerzahl im Dorf sehr lange dasselbe gelblieben wäre: 666, was natürlich die Zahl des Tieres nach der Offenbarung von Johannes ist!

Nach Mâlain bin ich zweimal gefahren und ich muss sagen, dass es ein ganz schönes Dorf ist. Die Burg ist typisch und die Natur der hügeligen Landschaft sehr angenehm für einen Spaziergang. Dort herrschen nur Ruhe und Schönheit. Das ist der lezte Ort, worin man Dämonen erwartet! Allerdings ist die Episode der Hexenverfolgung leider 100% wahr. Die gefährlichsten Teufel sind sehr oft unsere Mitmenschen...

Ein wichtiger Teil von ganzen Folklore ist das Mâlain-Hexenfest, das jedes zweite Jahr stattfindet. Es wird von einer lokalen Vereinigung organisiert. Viele Hexen und andere schreckliche Kreaturen wandern durch die Straßen umher in einer fröhlichen Stimmung und es gibt auch einen kleinen Markt, woran die lokale Handwerkskunst und organische Qualitätsprodukte promoviert sind. Das heißt, dass gutes Essen und Trinken dabei sind! Letztes Mal empfing das Mâlain-Fest 30 000 Gäste, was für ein Dorf von 800 Einwohner wirklich riesig ist!

Corrections

Glauben Sie an das Übernatürliche?

Wenn ja, könnte das hübsche burgundische Dorf Mâlain ihr nächstes Halloween-Reiseziel seiwerden.

Ich habe lange überlegt, ob ich es korrigieren soll, da ich den Satz so wie Sie ihn geschrieben haben umgangssprachlich schon gehört habe, aber habe mich dann doch dafür entschieden. Das "sein" im Präsens würde hier eigentlich implizieren, dass der/die Lesende bereits Mâlain als Reiseziel hat, also davon gewusst haben müsste, bevor er/sie Ihren Text gelesen hat. Das Futur drückt aus, dass die Informationen in Ihrem Text mit in Betracht gezogen werden können.

Zuerst ist sein Name ein Homophon von „le malin“ (wörtlich: „Der Schlaue“), der auf Französisch den Teufel bezeichnet.

Etymologisch ist essind sie aber nicht dver Fall.wandt.

Hier ist unklar auf was sich "es" bezieht. Ich kann nur raten, dass sie meinten, dass Mâlain und le malin nicht ethymologisch verwandt sind. Das steht allerdings ja aber nicht im Widerspruch zu dem Fakt, dass es Homophone sind. Dieser Satz kann also keinen Fall aus dem vorherigen negieren, daher ist es besser konkreter auszuformulieren, was Sie meinen.

Man vermutet, dass er ausvon „Mediolanum“, d.h. „zentrales Flachland“ herkommt.

Herkommen wird immer mit der Präposition "von" verwendet. Alternativ könnte man auch sagen:

"Man vermutet, dass er aus „Mediolanum“, d.h. „zentrales Flachland“ entstanden ist."

Jedoch spielt der Teufel eine Rolle in vielen Legenden und auch wirklichen Ereignissen von Mâlain.

Neben der kleinen Burg gibt es eine kleine Höhle, dien jeder „das Teufelsloch“ heißnennt.

Richtiger Kasus, aber da "die Höhle" feminin ist, muss es "die" sein.

Teufel sollte bei "Teufelsloch" im Genetiv stehen, da es (nehme ich an) "das Loch des Teufels" bedeuten soll. "Teufelloch" klingt nach einem Ort, in dem man ganz viele Teufel findet, so wie eine Schlangengrube.

"Heißen" ist ein intransitives Verb, das lediglich eine Aussage über den Namen macht.

"Die Höhle heißt Teufelsloch."
"Jeder nennt die Höhle Teufelsloch."

Laut meiner Französisch Grammatik Ressource ist der Unterschied vergleichbar mit "s'appeler" und "se faire appeler".

Eine Legende behauptet, dass ein junger Gallier namens Alois den Gott der Unterwelt selbst Proserpina rauben gesehen hätte.

Es scheint, dass die Einwohner von einst die Legende nicht wirklich ernst nahmen, denn ein Schafstall wurde in der Nähe gebaut.

Als ich dort war habe ich auch die Geschichte eines jungen Bauersn gehört, der den Teufel in einer Flasche eingefangen hätte, aber ich erinnere mich nicht sehr gut an diesie.

Der Genetiv "Des Bauers" ist zwar nicht falsch, aber so selten, dass ich erst dachte sie sei falsch, bevor ich recherchiert habe. "Des Bauern" ist deutlich gebräuchlicher.

"Diese" klingt falsch, wenn es im gleichen Satz steht wie das Objekt, auf den es sich bezieht. Man kann den letzten Satz aber trennen und "diese" verwenden, um hervorzuheben, dass man sich an andere Geschichten besser erinnert.
"Als ich dort war habe ich auch die Geschichte eines jungen Bauern gehört, der den Teufel in einer Flasche eingefangen hätte. An diese erinnere ich mich aber nicht sehr gut."

Mâlain war der Hauptort eines tragischen Hexenprozesses.

1644 wurden einige Einwohner der Hexerei beschuldigt.

Sie wurden dem Gottesurteil des Wassers ausgesetzt: DemAn den Fuss der Angeklagten band man einen Steiln mit einem Steinl fest und man warf sie ins Wasser aus.

"Festbinden" ohne "an" nutzt man für gewöhnlich wenn man etwas fixiert, erst mit der Präposition wird klar, dass hier zwei Dinge miteinander verbunden werden.

Seil und Stein müssen Plätze tauschen, da es sonst so klingt, als wäre der Stein das Werkzeug, das benutzt wurde, um ein Seil an den Fuss der Angeklagten zu binden.

"Man warf sie ins Wasser." ist vollständig.

Wenn sie einfach untergingen, dann wurden sie für unschuldig befunden, aber wenn es ihnen (durch ein Wunder) gelang, zur Oberfläche zu steigen, dann waren sie zweifellos Hexer der Ansicht von jedem nanach jedermanns Ansicht.

In beiden Fällen war das Endergebnis dasselbe: der Tod.

Ich glaube es ist nicht unbedingt ein Fehler, aber es klingt unernst, dem Thema nicht angemessen, ohne Artikel.

Wenn jemand für schuldig befunden wurde, konnte aber seine Familie generationenlang verfolgt und geächtet seiwerden...

Der Indikativ bedarf hier das "werden" statt des "sein" (Futur statt Präsens), da zu dem Zeitpunkt des für schuldig befunden werdens die Verfolgung und Ächtung in der Zukunft liegen.

Jahrhundert.

Ich bin kein Historiker, aber diese Art die Jahrhunderte zu schreiben habe ich noch nie gelesen. Üblich wäre: "zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert."

Hexereiprozesse kamen oft im Kontexte von unglücklichern Ereignissen wie Kriegen oder schlechten Ernten vor.

Es bedarf hier das "von", was dazu führt, dass die restlichen Objekte im Dativ stehen.

Einige waren echte Episoden kollektiven Wahnsinns.

Zu solchen Zeiten suchen menschliche Gemeinschaften einen Sündenbock, damit alles in Ordnung kommt...

Man sagt auch, dass die Einwohnerzahl im Dorf sehr lange dasieselbe gelblieben wäre: 666, was natürlich die Zahl des Tieres nach der Offenbarung von Johannes ist!

Da das Wort sich auf "die Einwohnerzahl" (feminin) bezieht, muss es "dieselbe" sein.

"derselbe Einwohner"
"dasselbe Dorf"

Nach Mâlain bin ich zweimal gefahren und ich muss sagen, dass es ein ganz schönes Dorf ist.

Die Burg ist typisch und die Natur der hügeligen Landschaft sehr angenehm für einen Spaziergang.

Dort herrschen nur Ruhe und Schönheit.

Das ist der letzte Ort, worin man Dämonen erwartet!

Allerdings ist die Episode der Hexenverfolgung leider 100% wahr.

Die gefährlichsten Teufel sind sehr oft unsere Mitmenschen...

Ein wichtiger Teil vonder ganzen Folklore ist das Mâlain-Hexenfest, das jedes zweite Jahr stattfindet.

Es braucht das "der" wegen des Genetivs. Man könnte "von der" schreiben, aber es ist üblich in diesem Fall das "von" wegzulassen.

Es wird von einer lokalen Vereinigung organisiert.

Viele Hexen und andere schreckliche Kreaturen wandern durch die Straßen umher in einerin fröhlichenr Stimmung und es gibt auch einen kleinen Markt, woran die lokale Handwerkskunst und organische Qualitätsprodukte promoviert sindBio-Lebensmittel angeboten werden.

Entweder "wandern durch die Straßen", oder "wandern umher", beides geht nicht gleichzeitig.

"In einer fröhlichen Stimmung" klingt, als gäbe es eine bestimmte Stimmung die gemeint ist, die zu einer Gruppe von mehreren verschiedenen fröhlichen Stimmungen gehört. "In fröhlicher Stimmung" sagt hingegen nur aus, dass die Stimmung fröhlich ist.

"Organisch" wird in Deutsch nicht für Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft verwendet, stattdessen sagt man "Bio-".

Promoviert ist im Deutschen nur ein Mensch, der seinen oder ihren Doktortitel an einer Universität gemacht hat.

Das heißt, dass gutes Essen und Trinken dabei sind!

Letztes Mal empfing das Mâlain-Fest 30 000 Gäste, was für ein Dorf von 800 Einwohner wirklich riesig ist!

Feedback

Klingt durchaus eine Reise wert - nicht wegen der übernatürlichen Vergangenheit, aber Ruhe und Burgen sind genau mein Ding. :)

Monsieur_Elephant's avatar
Monsieur_Elephant

Dec. 18, 2024

59

Dann würde Burgund Ihnen sicher gefallen! „Gutes Essen — Entzückende Burgen — Ruhige Natur“ könnte unser Wahlspruch werden.

Ich habe zwei Fragen:
1) Ich meinte, „ich erinnere mich nicht an diese (Geschichte) (= im Gegensatz zu den anderen), ist es falsch? Im Fall eines Personalpronomens würde man nicht „daran“ sagen? „An sie“ wäre eher für eine Person benutzt, oder?
2) Warum darf ich nicht „im Kontext einer Sache“ sagen? Diese Struktur mit Genitiv habe ich definitiv schon gehört und gesehen.

Danke vielmals für die Korrekturen und die Erklärungen! Ich sollte ja diese Texte durchlesen, bevor ich sie veröffentliche. Das würde dumme Fehler wie „DIE Zahl/dasselbe“ vermeiden. :-D

wyvern1349's avatar
wyvern1349

Dec. 18, 2024

0

1) Das stimmt, "Ich erinnere mich nicht an diese Geschichte.", kann man sagen, wenn man sehr stark hervorheben möchte, dass man sich nur an genau diese Geschichte nicht erinnert. Man würde es aber nur so formulieren, wenn die Geschichte bereits vorher erwähnt worden ist, oder wirklich sehr stark hervorheben möchte, dass diese Geschichte einzigartig ist.

"Da ist diese eine Geschichte, an die ich mich nicht erinnere." Das impliziert, dass man sich an alle anderen Geschichten erinnert.

Ich habe extra "es klingt falsch" geschrieben - ich bin kein ausgebildeter Lehrer. Bei manchen Korrekturen kenne ich die nötigen Regeln, bei anderen recherchiere ich sie wenn möglich, hier ist es leider nur Intuition. Ich korrigiere nichts, das richtig aber etwas unüblich klingt, aber wenn ich das Gefühl habe "ein Muttersprachler würde das nie so sagen", korrigiere ich es, auch wenn ich keine gute Begründung habe.

Bezüglich daran vs sie: Daran könnte man in diesem Kontext auch verwenden, aber die Personalpronomen er/sie/es können für alle Substantive verwendet werden. "Ich habe eine Dusche, aber sie ist kaputt.", "Das Restaurant hat offen, es schließt aber bald.", "Der Stuhl sieht gut aus, aber er wackelt." Es ist etwas anders, wenn sich die Referenz über verschiedene Sätze streckt. In diesem Fall würde man für alles ausser Personen der/die/das statt er/sie/es verwenden.

Beispiele:
"Kennst du Thomas?"
"Ja, er ist ein toller Kerl."
"Er hat mir gesagt ich kann seine Waschmaschine benutzen, aber ich weiß nicht wie sie funktioniert!"
"Oh, ja die habe ich auch schon einmal benutzt, die ist echt kompliziert."

2) Oh, da haben Sie Recht. Im Deutschen scherzt man gerne und sagt "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" im Dativ (richtig wäre diese Formulierung "Der Dativ ist des Genetivs Tod" im Genetiv), da im alltäglichen Sprachgebrauch immer mehr Formulierungen, in denen sonst der Genetiv verwendet worden ist, der Dativ der neue Standard geworden ist. Ich nutze den Genetiv noch deutlich häufiger als viele meiner Altersgenossen, aber hier hat sich diese Wandlung wohl auch bei mir gezeigt.

"Hexereiprozesse kamen oft im Kontext unglücklicher Ereignisse wie Kriegen oder schlechten Ernten vor." Ist auch korrekt. "Kriege" Sollte aber definitiv im Dativ stehen, da es ein Beispiel für die unglücklichen Ereignisse ist. Für "schlechte Ernten" ist das nicht zwingend notwendig, sodass man es auch so schreiben könnte: "Hexereiprozesse kamen oft im Kontext unglücklicher Ereignisse wie Kriegen oder schlechter Ernten vor." Der Unterschied besteht darin, dass mit der letzten Formulierung "schlechte Ernten" kein Beispiel mehr für unglückliche Ereignisse ist, sondern sich auf den "Kontext" bezieht. Die Formulierung ist equivalent zu: "Hexereiprozesse kamen oft im Kontext schlechter Ernten oder unglücklicher Ereignisse wie Kriegen vor."

Gerne, und keine Scheu vor Flüchtigkeitsfehlern: die sind deutlich einfacher zu korrigieren und zu erklären, als Fehler, bei denen ich meine eigenen Deutschkenntnisse in Frage stellen muss, haha!

Monsieur_Elephant's avatar
Monsieur_Elephant

Dec. 18, 2024

59

Ja, „der/die/dass“ statt „er/sie“ für eine Person hört man oft, aber wenn meine Kameraden oder ich es in unseren Germanistikprüfungen schrieben, wurde das Wort rot durchgestrichen mit der Begründung, es sei ungrammatisch^^. Einige Dozenten tolerierten das „an sie“ (wenn das Pronomen an keine Person verwies), andere nicht... Mein Deutsch ist sowieso nicht mehr auf dem „Germanistikniveau“, wie Sie es gesehen haben, also sollte ich vielleicht auf meine blöde Fehler aufpassen, bevor ich mich mit solchen Subtilitäten beschäftige. Das wäre gar nicht schlecht, ein natürlicheres Deutsch zu haben!

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ habe ich gelesen. Vor langem... Es ist eine andere entfernt Erinnerung!

Vielen Dank noch mal für Ihre Antworten!

Mâlain


Glauben Sie an das Übernatürliche?


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Wenn ja, könnte das hübsche burgundische Dorf Mâlain ihr nächstes Halloween-Reiseziel sein.


Wenn ja, könnte das hübsche burgundische Dorf Mâlain ihr nächstes Halloween-Reiseziel seiwerden.

Ich habe lange überlegt, ob ich es korrigieren soll, da ich den Satz so wie Sie ihn geschrieben haben umgangssprachlich schon gehört habe, aber habe mich dann doch dafür entschieden. Das "sein" im Präsens würde hier eigentlich implizieren, dass der/die Lesende bereits Mâlain als Reiseziel hat, also davon gewusst haben müsste, bevor er/sie Ihren Text gelesen hat. Das Futur drückt aus, dass die Informationen in Ihrem Text mit in Betracht gezogen werden können.

Zuerst ist sein Name ein Homophon von „le malin“ (wörtlich: „Der Schlaue“), der auf Französisch den Teufel bezeichnet.


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Etymologisch ist es aber nicht der Fall.


Etymologisch ist essind sie aber nicht dver Fall.wandt.

Hier ist unklar auf was sich "es" bezieht. Ich kann nur raten, dass sie meinten, dass Mâlain und le malin nicht ethymologisch verwandt sind. Das steht allerdings ja aber nicht im Widerspruch zu dem Fakt, dass es Homophone sind. Dieser Satz kann also keinen Fall aus dem vorherigen negieren, daher ist es besser konkreter auszuformulieren, was Sie meinen.

Man vermutet, dass er aus „Mediolanum“, d.h. „zentrales Flachland“ herkommt.


Man vermutet, dass er ausvon „Mediolanum“, d.h. „zentrales Flachland“ herkommt.

Herkommen wird immer mit der Präposition "von" verwendet. Alternativ könnte man auch sagen: "Man vermutet, dass er aus „Mediolanum“, d.h. „zentrales Flachland“ entstanden ist."

Jedoch spielt der Teufel eine Rolle in vielen Legenden und auch wirklichen Ereignissen von Mâlain.


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Neben der kleinen Burg gibt es eine kleine Höhle, den jeder „das Teufelloch“ heißt.


Neben der kleinen Burg gibt es eine kleine Höhle, dien jeder „das Teufelsloch“ heißnennt.

Richtiger Kasus, aber da "die Höhle" feminin ist, muss es "die" sein. Teufel sollte bei "Teufelsloch" im Genetiv stehen, da es (nehme ich an) "das Loch des Teufels" bedeuten soll. "Teufelloch" klingt nach einem Ort, in dem man ganz viele Teufel findet, so wie eine Schlangengrube. "Heißen" ist ein intransitives Verb, das lediglich eine Aussage über den Namen macht. "Die Höhle heißt Teufelsloch." "Jeder nennt die Höhle Teufelsloch." Laut meiner Französisch Grammatik Ressource ist der Unterschied vergleichbar mit "s'appeler" und "se faire appeler".

Eine Legende behauptet, dass ein junger Gallier namens Alois den Gott der Unterwelt selbst Proserpina rauben gesehen hätte.


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Es scheint, dass die Einwohner von einst die Legende nicht wirklich ernst nahmen, denn ein Schafstall wurde in der Nähe gebaut.


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Als ich dort war habe ich auch die Geschichte eines jungen Bauers gehört, der den Teufel in einer Flasche eingefangen hätte, aber ich erinnere mich nicht sehr gut an diese.


Als ich dort war habe ich auch die Geschichte eines jungen Bauersn gehört, der den Teufel in einer Flasche eingefangen hätte, aber ich erinnere mich nicht sehr gut an diesie.

Der Genetiv "Des Bauers" ist zwar nicht falsch, aber so selten, dass ich erst dachte sie sei falsch, bevor ich recherchiert habe. "Des Bauern" ist deutlich gebräuchlicher. "Diese" klingt falsch, wenn es im gleichen Satz steht wie das Objekt, auf den es sich bezieht. Man kann den letzten Satz aber trennen und "diese" verwenden, um hervorzuheben, dass man sich an andere Geschichten besser erinnert. "Als ich dort war habe ich auch die Geschichte eines jungen Bauern gehört, der den Teufel in einer Flasche eingefangen hätte. An diese erinnere ich mich aber nicht sehr gut."

Mâlain war der Hauptort eines tragischen Hexenprozesses.


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und dem XVIII.


1644 wurden einige Einwohner der Hexerei beschuldigt.


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Sie wurden dem Gottesurteil des Wassers ausgesetzt: Dem Fuss der Angeklagten band man ein Seil mit einem Stein fest und man warf sie ins Wasser aus.


Sie wurden dem Gottesurteil des Wassers ausgesetzt: DemAn den Fuss der Angeklagten band man einen Steiln mit einem Steinl fest und man warf sie ins Wasser aus.

"Festbinden" ohne "an" nutzt man für gewöhnlich wenn man etwas fixiert, erst mit der Präposition wird klar, dass hier zwei Dinge miteinander verbunden werden. Seil und Stein müssen Plätze tauschen, da es sonst so klingt, als wäre der Stein das Werkzeug, das benutzt wurde, um ein Seil an den Fuss der Angeklagten zu binden. "Man warf sie ins Wasser." ist vollständig.

Wenn sie einfach untergingen, dann wurden sie für unschuldig befunden, aber wenn es ihnen (durch ein Wunder) gelang, zur Oberfläche zu steigen, dann waren sie zweifellos Hexer der Ansicht von jedem nach.


Wenn sie einfach untergingen, dann wurden sie für unschuldig befunden, aber wenn es ihnen (durch ein Wunder) gelang, zur Oberfläche zu steigen, dann waren sie zweifellos Hexer der Ansicht von jedem nanach jedermanns Ansicht.

In beiden Fällen war das Endergebnis dasselbe: Tod.


In beiden Fällen war das Endergebnis dasselbe: der Tod.

Ich glaube es ist nicht unbedingt ein Fehler, aber es klingt unernst, dem Thema nicht angemessen, ohne Artikel.

Wenn jemand für schuldig befunden wurde, konnte aber seine Familie generationenlang verfolgt und geächtet sein...


Wenn jemand für schuldig befunden wurde, konnte aber seine Familie generationenlang verfolgt und geächtet seiwerden...

Der Indikativ bedarf hier das "werden" statt des "sein" (Futur statt Präsens), da zu dem Zeitpunkt des für schuldig befunden werdens die Verfolgung und Ächtung in der Zukunft liegen.

Im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung haben die größten und grausamsten Hexenprozesse nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern zwischen dem XVI.


Jahrhundert.


Jahrhundert.

Ich bin kein Historiker, aber diese Art die Jahrhunderte zu schreiben habe ich noch nie gelesen. Üblich wäre: "zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert."

Hexereiprozesse kamen oft im Kontexte unglücklicher Ereignisse wie Kriege oder schlechte Ernten vor.


Hexereiprozesse kamen oft im Kontexte von unglücklichern Ereignissen wie Kriegen oder schlechten Ernten vor.

Es bedarf hier das "von", was dazu führt, dass die restlichen Objekte im Dativ stehen.

Einige waren echte Episoden kollektiven Wahnsinns.


This sentence has been marked as perfect!

Zu solchen Zeiten suchen menschliche Gemeinschaften einen Sündenbock, damit alles in Ordnung kommt...


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Man sagt auch, dass die Einwohnerzahl im Dorf sehr lange dasselbe gelblieben wäre: 666, was natürlich die Zahl des Tieres nach der Offenbarung von Johannes ist!


Man sagt auch, dass die Einwohnerzahl im Dorf sehr lange dasieselbe gelblieben wäre: 666, was natürlich die Zahl des Tieres nach der Offenbarung von Johannes ist!

Da das Wort sich auf "die Einwohnerzahl" (feminin) bezieht, muss es "dieselbe" sein. "derselbe Einwohner" "dasselbe Dorf"

Nach Mâlain bin ich zweimal gefahren und ich muss sagen, dass es ein ganz schönes Dorf ist.


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Die Burg ist typisch und die Natur der hügeligen Landschaft sehr angenehm für einen Spaziergang.


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Dort herrschen nur Ruhe und Schönheit.


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Das ist der lezte Ort, worin man Dämonen erwartet!


Das ist der letzte Ort, worin man Dämonen erwartet!

Allerdings ist die Episode der Hexenverfolgung leider 100% wahr.


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Die gefährlichsten Teufel sind sehr oft unsere Mitmenschen...


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Ein wichtiger Teil von ganzen Folklore ist das Mâlain-Hexenfest, das jedes zweite Jahr stattfindet.


Ein wichtiger Teil vonder ganzen Folklore ist das Mâlain-Hexenfest, das jedes zweite Jahr stattfindet.

Es braucht das "der" wegen des Genetivs. Man könnte "von der" schreiben, aber es ist üblich in diesem Fall das "von" wegzulassen.

Es wird von einer lokalen Vereinigung organisiert.


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Viele Hexen und andere schreckliche Kreaturen wandern durch die Straßen umher in einer fröhlichen Stimmung und es gibt auch einen kleinen Markt, woran die lokale Handwerkskunst und organische Qualitätsprodukte promoviert sind.


Viele Hexen und andere schreckliche Kreaturen wandern durch die Straßen umher in einerin fröhlichenr Stimmung und es gibt auch einen kleinen Markt, woran die lokale Handwerkskunst und organische Qualitätsprodukte promoviert sindBio-Lebensmittel angeboten werden.

Entweder "wandern durch die Straßen", oder "wandern umher", beides geht nicht gleichzeitig. "In einer fröhlichen Stimmung" klingt, als gäbe es eine bestimmte Stimmung die gemeint ist, die zu einer Gruppe von mehreren verschiedenen fröhlichen Stimmungen gehört. "In fröhlicher Stimmung" sagt hingegen nur aus, dass die Stimmung fröhlich ist. "Organisch" wird in Deutsch nicht für Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft verwendet, stattdessen sagt man "Bio-". Promoviert ist im Deutschen nur ein Mensch, der seinen oder ihren Doktortitel an einer Universität gemacht hat.

Das heißt, dass gutes Essen und Trinken dabei sind!


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Letztes Mal empfing das Mâlain-Fest 30 000 Gäste, was für ein Dorf von 800 Einwohner wirklich riesig ist!


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