Jan. 19, 2025
Egal wenn oder wo gibt es immer Ideale, die man zu entsprechen sich verpflichtet fühlt; und gerade in Amerika, wo man wählen darf, was man macht, wo man wohnt, was man trägt, und wen man heiratet, fühlen wir uns stark von Abstraktionen bedroht.
Wir kämpfen immer weiter, immer stärker, gegen Feinde die uns eigentlich nichts anmachen kann, es sei denn, wir sie akzeptieren.
Aber gerade das machen wir, indem wir diese Abstraktionen uns Angst machen lassen. Wir lassen sie uns kontrollieren, auch wenn wir selbst sie nicht mal für richtig halten.
Wir stimmen uns sorgsam ab auf die Schönheitsideale, die wir grässlich finden. Wir schämen uns heimlich für unsere Berufe oder Lebensumstände, obwohl wir laut behaupten, stolz darauf zu sein, die echte Arbeit zu machen und bescheiden zu leben.
Wir sagen uns manchmal, dass Hass kein Hass ist, wenn er gegen uns selbst gerichtet ist. Er ist doch noch Hass—und er schadet kein bisschen weniger als der Hass gegen den anderen. Vielleicht sogar noch mehr—denn jeder, der lachend die Schönheitsideale entspricht, verstärkt sie, und jeder, der nicht zugeben will, er sei ein “einfacher Pförtner”, schadet weiter durch seine Scham der Ruf des Pförtner und ähnlicher Jobs.
Dass man eine Entscheidung selbst treffen darf, heißt schon lange nicht, dass diese “individuelle” Entscheidung keine Auswirkung für anderen haben wird.
Individuellen wollen wir sein. Individuellen mit Freiheit—aber auch Individuellen sehnen sich nach Verbindung und Freiheit nützt nicht, ohne Richtung.
Von Freiheit redet man oft, als wäre sie das Ziel: ein schönes Feld, durch das wir ewig lang toben wollen. Freiheit ist aber kein Feld. Es ist nicht prachtvoll und es ist nicht schlimm. Freiheit ist nichts anderes als die Möglichkeit, von mehreren Feldern zu wählen—durch welche willst du toben?
Um Freiheit zu benutzen, muss man dann wählen. Wenn man keine Entscheidungen trifft, um die Möglichkeiten frei zu halten—wenn man sich nicht zu irgendetwas verpflichten traut—also, wenn man “für die Freiheit” entscheidet, entscheidet man in Wirklichkeit gegen die Freiheit, denn so ist man die Freiheit versklavt.
So ist es auch bei den anderen Vernarrtheit Amerikanern (und vielen anderen auch) —der Individualismus. Er soll die Einzelperson hochheben und irgendwie befreien; macht aber meistens das Gegenteil davon.
Wir werden immer weiter von diesem unausweichlichen Gegner (nämlich, die Ideale) verfolgt, weil wir das Gefühl haben, dass wenn es uns misslingt, alles richtig zu machen, sind wir die einzigen, die dafür schuldig sind.
Wir foltern uns mit Fragen: wer bin ich? Was soll ich mit meinem einzigen Leben machen? Wie kann ich mich von Anderen aussondern? Wir reisen immer weiter, um unsere “wahre ich”s zu finden, während unsere “wahre ich”s uns auslachen.
Mein wahre ich weißt, dass ich nicht besonders bin. Sie weißt, dass ich äußerst schön bin, und dass mein Leben das Richtige für mich ist. Mein wahre ich ist keineswegs frei. Sie gehört ihren Prinzipen, alle, die sie liebt, und alles, was sie eines Tages erreichen will. Mein wahre ich kam nicht von alleine, und ich habe sie auch nicht in Asien gefunden. Sie war nicht schon immer da. Durch meine Entscheidungen habe ich sie gemacht, ganz langsam. Und ich arbeite an sie noch: solange ich lebe, denn ich habe keine Wahl.
Individualismus und Freiheit
Egal wenn, ob oder wo gibt es immer Ideale, die gibt, denen man zu entsprechen sich verpflichtet fühlt; und gerade in Amerika, wo man wählen darf, was man macht, wo man wohnt, was man trägt, und wen man heiratet, fühlen wir uns stark von Abstraktionen bedroht.
Wir kämpfen immer weiter, immer stärker, gegen Feinde, die uns eigentlich nichts anmachhaben kaönnen, es sei denn, wir sie akzeptieren sie.
Aber gerade das machen wir, indem wir diese Abstraktionen uns Angst machen lassen.
Wir lassen sie uns kontrollieren, auch wenn wir selbst sie nicht mal für richtig halten.
Wir stimmen uns sorgsam ab auf die Schönheitsideale, die wir grässlich finden.
Wir schämen uns heimlich für unsere Berufe oder Lebensumstände, obwohl wir laut behaupten, stolz darauf zu sein, die echte Arbeit zu machen und bescheiden zu leben.
Wir sagen uns manchmal, dass Hass kein Hass ist, wenn er gegen uns selbst gerichtet ist.
Er ist doch noch Hass—und er schadet kein bisschen weniger als der Hass gegen den anderen.
Vielleicht sogar noch mehr—denn jeder, der lachend dien Schönheitsidealen entspricht, verstärkt sie, und jeder, der nicht zugeben will, er sei ein “einfacher Pförtner”, schadet weiter durch seine Scham derm Ruf des Pförtners und ähnlicher Jobs.
Dass man eine Entscheidung selbst treffen darf, heißt schonnoch lange nicht, dass diese “individuelle” Entscheidung keine Auswirkung für anderen haben wird.
Individuellen wollen wir sein.
Individuellen mit Freiheit—aber auch Individuellen sehnen sich nach Verbindung und Freiheit nützt nichts, ohne Richtung.
Von Freiheit redet man oft, als wäre sie das Ziel: ein schönes Feld, durch das wir ewig lang toben wollen.
Freiheit ist aber kein Feld.
Es ist nicht prachtvoll und es ist nicht schlimm.
Freiheit ist nichts anderes als die Möglichkeit, von mehreren Feldern zu wählen—durch welches willst du toben?
Um Freiheit zu benutzen, muss man dann wählen.
Wenn man keine Entscheidungen trifft, um die Möglichkeiten frei zu halten—wenn man sich nicht zu irgendetwas verpflichten traut—also, wenn man “für die Freiheit” entscheidet, entscheidet man in Wirklichkeit gegen die Freiheit, denn so ist man dievon der Freiheit versklavt.
So ist es auch bei den anderen Vernarrtheit -Amerikanern (und vielen anderen auch) —der Individualismus.
Er soll die Einzelperson hochheben und irgendwie befreien; macht aber meistens das Gegenteil davon.
Wir werden immer weiter von diesem unausweichlichen Gegner (nämlich, dien Idealen) verfolgt, weil wir das Gefühl haben, dass wenn es uns misslingt, alles richtig zu machen, sind wir die einzigen, die dafür schuldig sind.
Wir foltern uns mit Fragen: wer bin ich?
Was soll ich mit meinem einzigen Leben machen?
Wie kann ich mich von Anderen aussonderunterscheiden/ abheben?
Wir reisen immer weiter, um unsere “wahre iIch”s zu finden, während unsere “wahre ich”ss Ich" uns auslachent.
Mein wahre is Ich weißt, dass ich nicht besonders bin.
Sie weißt, dass ich äußerst schön bin, und dass mein Leben das Richtige für mich ist.
Mein wahre is Ich ist keineswegs frei.
Sie gehört ihren Prinzipen, alle, die sie liebt, und alles, was sie eines Tages erreichen will.
Mein wahre iIch kam nicht von alleine, und ich habe sie auch nicht in Asien gefunden.
Sie war nicht schon immer da.
Durch meine Entscheidungen habe ich sie gemacht, ganz langsam.
Und ich arbeite an sieihr noch: solange ich lebe, denn ich habe keine Wahl.
Individualismus und Freiheit This sentence has been marked as perfect! |
Egal wenn oder wo gibt es immer Ideale, die man zu entsprechen sich verpflichtet fühlt; und gerade in Amerika, wo man wählen darf, was man macht, wo man wohnt, was man trägt, und wen man heiratet, fühlen wir uns stark von Abstraktionen bedroht. Egal |
Wir kämpfen immer weiter, immer stärker, gegen Feinde die uns eigentlich nichts anmachen kann, es sei denn, wir sie akzeptieren. Wir kämpfen immer weiter, immer stärker |
Aber gerade das machen wir, indem wir diese Abstraktionen uns Angst machen lassen. This sentence has been marked as perfect! |
Wir lassen sie uns kontrollieren, auch wenn wir selbst sie nicht mal für richtig halten. This sentence has been marked as perfect! |
Wir stimmen uns sorgsam ab auf die Schönheitsideale, die wir grässlich finden. This sentence has been marked as perfect! |
Individuellen wollen wir sein. Individuell |
Wir schämen uns heimlich für unsere Berufe oder Lebensumstände, obwohl wir laut behaupten, stolz darauf zu sein, die echte Arbeit zu machen und bescheiden zu leben. This sentence has been marked as perfect! |
Wir sagen uns manchmal, dass Hass kein Hass ist, wenn er gegen uns selbst gerichtet ist. This sentence has been marked as perfect! |
Er ist doch noch Hass—und er schadet kein bisschen weniger als der Hass gegen den anderen. This sentence has been marked as perfect! |
Vielleicht sogar noch mehr—denn jeder, der lachend die Schönheitsideale entspricht, verstärkt sie, und jeder, der nicht zugeben will, er sei ein “einfacher Pförtner”, schadet weiter durch seine Scham der Ruf des Pförtner und ähnlicher Jobs. Vielleicht sogar noch mehr—denn jeder, der lachend d |
Dass man eine Entscheidung selbst treffen darf, heißt schon lange nicht, dass diese “individuelle” Entscheidung keine Auswirkung für anderen haben wird. Dass man eine Entscheidung selbst treffen darf, heißt |
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Von Freiheit redet man oft, als wäre sie das Ziel: ein schönes Feld, durch das wir ewig lang toben wollen. This sentence has been marked as perfect! |
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Es ist nicht prachtvoll und es ist nicht schlimm. This sentence has been marked as perfect! |
Freiheit ist nichts anderes als die Möglichkeit, von mehreren Feldern zu wählen—durch welche willst du toben? Freiheit ist nichts anderes als die Möglichkeit, von mehreren Feldern zu wählen—durch welches willst du toben? |
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Wenn man keine Entscheidungen trifft, um die Möglichkeiten frei zu halten—wenn man sich nicht zu irgendetwas verpflichten traut—also, wenn man “für die Freiheit” entscheidet, entscheidet man in Wirklichkeit gegen die Freiheit, denn so ist man die Freiheit versklavt. Wenn man keine Entscheidungen trifft, um die Möglichkeiten frei zu halten—wenn man sich nicht zu irgendetwas verpflichten traut—also, wenn man “für die Freiheit” entscheidet, entscheidet man in Wirklichkeit gegen die Freiheit, denn so ist man |
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Er soll die Einzelperson hochheben und irgendwie befreien; macht aber meistens das Gegenteil davon. This sentence has been marked as perfect! |
Wir werden immer weiter von diesem unausweichlichen Gegner (nämlich, die Ideale) verfolgt, weil wir das Gefühl haben, dass wenn es uns misslingt, alles richtig zu machen, sind wir die einzigen, die dafür schuldig sind. Wir werden immer weiter von diesem unausweichlichen Gegner (nämlich, d |
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Wie kann ich mich von Anderen aussondern? Wie kann ich mich von Anderen |
Wir reisen immer weiter, um unsere “wahre ich”s zu finden, während unsere “wahre ich”s uns auslachen. Wir reisen immer weiter, um unser |
Mein wahre ich weißt, dass ich nicht besonders bin. Mein wahre |
Sie weißt, dass ich äußerst schön bin, und dass mein Leben das Richtige für mich ist. Sie weiß |
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Und ich arbeite an sie noch: solange ich lebe, denn ich habe keine Wahl. Und ich arbeite an |
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