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June 9, 2023

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Der erste Troll der Geschichte: Das Orakel von Delphi (3)

In allen Erzählungen über die Pythia findet man diese Idee, dass die Götter nicht lügen. Nur der menschliche Verstand und die menschlichen Sprachen sind fehlerhaft. Wäre Krösus demütiger geworden, hätte er sicher keine voreilige Entscheidung getroffen. Man kann sich an diese Inschrift am Eingang des Apollotempels erinnern: „erkenne dich selsbt!“

Nach einem Freund, der die römische Geschichte gut kennt, sollte man auch mit dem Gott Jupiter seine Worte aufmerksam aufwählen, wenn man Verträge/Vereinbarungen mit ihm traf, denn der Gotte konnte jedes zweideutige Wort ausnutzen, um zu vermeiden zu machen, was der Mensch wollte — was „Betrug“ nicht war, da er nur eine semantische Lücke ausnutzte, sozusagen... Auch in den Fällen von Teufelspakten in christlichen Ländern taucht die Wichtigkeit auf, den Geistern sehr genaue Fragen zu stellen, weil Dämonen natürlich keine Gelegenheiten verpassen, die Menschen zu schaden...

Diese krumme Beziehung zu der Sprache, wo eine ungeschickte Formulierung ein Geständis darstellen kann und eine Verurteilung zur Folge haben kann, findet man sehr häufig in der Jura. Ein Anwalt kann und muss in der Tat immer versuchen, eine zweideutige Behauptung zum Vorteil seines Mandant zu interpretieren. Ist ja dieser gemeinsame Punkt zwischen Dämonen und Anwälten ein reiner Zufall? Ich lass euch urteilen!

(Scherz beiseite erinnert das mich an den Film "Im Auftrag des Teufels", wo der von Al Pacino gespielte Anwalt tatsächlich der Teufel ist!)

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Der erste Troll der Geschichte: Das Orakel von Delphi (3)

In allen Erzählungen über die Pythia findet man diese Idee, dass die Götter nicht lügen.

Nur der menschliche Verstand und die menschlichen Sprachen sind fehlerhaft.

Wäre Krösus demütiger geworden, hätte er sicher keine voreilige Entscheidung getroffen.

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In allen Erzählungen über die Pythia findet man diese Idee, dass die Götter nicht lügen.


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Nur der menschliche Verstand und die menschlichen Sprachen sind fehlerhaft.


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Wäre Krösus demütiger geworden, hätte er sicher keine voreilige Entscheidung getroffen.


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Man kann sich an diese Inschrift am Eingang des Apollotempels erinnern: „erkenne dich selsbt!“ Nach einem Freund, der die römische Geschichte gut kennt, sollte man auch mit dem Gott Jupiter seine Worte aufmerksam aufwählen, wenn man Verträge/Vereinbarungen mit ihm traf, denn der Gotte konnte jedes zweideutige Wort ausnutzen, um zu vermeiden zu machen, was der Mensch wollte — was „Betrug“ nicht war, da er nur eine semantische Lücke ausnutzte, sozusagen... Auch in den Fällen von Teufelspakten in christlichen Ländern taucht die Wichtigkeit auf, den Geistern sehr genaue Fragen zu stellen, weil Dämonen natürlich keine Gelegenheiten verpassen, die Menschen zu schaden... Diese krumme Beziehung zu der Sprache, wo eine ungeschickte Formulierung ein Geständis darstellen kann und eine Verurteilung zur Folge haben kann, findet man sehr häufig in der Jura.


Man kann sich an diese Inschrift am Eingang des Apollotempels erinnern: „eErkenne dich selsbt!“ Nach Meinung einems Freundes, der die römische Geschichte gut kennt, sollte man auch mitin Beziehung auf demn Gott Jupiter seine Worte aufmerksam aufswählen, w. Wenn man Verträge/Vereinbarungen mit ihm traf, dennann könnte der Gotte konnte jedes zweideutige Wort ausnutzen, um zu vermeidennichte zu machen, was der Mensch wollte — was kein „Betrug“ nicht war, da er nur eine semantische Lücke ausnutzte, sozusagen... Auch in den Fällen von Teufelspakten in christlichen Ländern taucht die Wichtigkeit auf, den Geistern sehr genaue Fragen zu stellen, weil Dämonen natürlich keine Gelegenheiten verpassen, dien Menschen zu schaden... Diese krumme Beziehung zu der Sprache, wo eine ungeschickte Formulierung ein Geständis darstellen kann und eine Verurteilung zur Folge haben kann, findet man sehr häufig in der Jurastiz. Man kann sich an diese Inschrift am Eingang des Apollotempels erinnern: „Erkenne dich selsbt!“ Nach Meinung eines Freundes, der die römische Geschichte gut kennt, sollte man auch in Beziehung auf den Gott Jupiter seine Worte aufmerksam auswählen. Wenn man Verträge/Vereinbarungen mit ihm traf, dann könnte der Gott jedes zweideutige Wort ausnutzen, um zu nichte zu machen, was der Mensch wollte — was kein „Betrug“ war, da er nur eine semantische Lücke ausnutzte, sozusagen... Auch in den Fällen von Teufelspakten in christlichen Ländern taucht die Wichtigkeit auf, den Geistern sehr genaue Fragen zu stellen, weil Dämonen natürlich keine Gelegenheiten verpassen, den Menschen zu schaden... Diese krumme Beziehung zu der Sprache, wo eine ungeschickte Formulierung ein Geständis darstellen kann und eine Verurteilung zur Folge haben kann, findet man sehr häufig in der Justiz.

Ein Anwalt kann und muss in der Tat immer versuchen, eine zweideutige Behauptung zum Vorteil seines Mandant zu interpretieren.


Ein Anwalt kann und muss in der Tat immer versuchen, eine zweideutige Behauptung zum Vorteil seines Mandanten zu interpretieren. Ein Anwalt kann und muss in der Tat immer versuchen, eine zweideutige Behauptung zum Vorteil seines Mandanten zu interpretieren.

Ist ja dieser gemeinsame Punkt zwischen Dämonen und Anwälten ein reiner Zufall?


Ist jadenn dieser gemeinsame Punkt zwischen Dämonen und Anwälten ein reiner Zufall? Ist denn dieser gemeinsame Punkt zwischen Dämonen und Anwälten ein reiner Zufall?

Ich lass euch urteilen!


Ich lasse euch urteilen! Ich lasse euch urteilen!

(Scherz beiseite erinnert das mich an den Film "Im Auftrag des Teufels", wo der von Al Pacino gespielte Anwalt tatsächlich der Teufel ist!)


(Scherz beiseite. Das erinnert das mich an den Film "Im Auftrag des Teufels", wo der von Al Pacino gespielte Anwalt tatsächlich der Teufel ist!) (Scherz beiseite. Das erinnert mich an den Film "Im Auftrag des Teufels", wo der von Al Pacino gespielte Anwalt tatsächlich der Teufel ist!)

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