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vinaspa

Jan. 18, 2021

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Die erste Person, der ich erzählt habe, dass ich schwul bin.

Ich war 15 Jahre alt und es war ein Mann, der einer meiner Briefwechselpartner war. Er war 28 Jahre alt, wenn mein Gedächtnis mich nicht täuscht. Es war aber etwas gar nicht Spontannes. Ganz im Gegenteil! Er hat mich so viele Frage gestellt, dass ich unter Druck gestanden wurde.

Zunächst einmal möchte ich ein bisschen erklären, was bedeutet Briefwechselpartner. Ja, ich gehöre zu den Menschen, die in der Welt vor dem Internet aufgewachsen ist. Übrigens bin ich jetzt 39 Jahre alt.

In einer bekannten Zeitung in Brasilien gab es jeden Sonntag einen Abschnitt für Teenagers. Es ging um Serien, Video-Games und andere Dinge, die angeblich den Teenagers gefielen. Dort standen auch jeden Sonntag die Namen und Adressen von zehn an Freundschaft Interessierten. Man konnte einen oder mehrere aussuchen und einfach ihnen schreiben. Wer weiß? Vielleicht könnte in der Tat eine Freundschaft daraus entstehen!

Heutzutage klingt es sehr seltsam und gefährlich, dass jemandes Adresse in einer Zeitung oder wo auch immer "in der Öffentlichkeit" steht. Diese waren aber andere Zeiten. Es gab kein Internet und das war eine Art und Weise, Freundschaft mit nicht in der Nähe wohnenden Menschen zu schließen.

Bei mir war es nicht so, dass ich Freundschaft mit weit wohnenden Menschen schließen wollte. Ich wollte einfach Freunden haben. Mein Kindheit und Teenagerzeit waren nicht so gut. Ich hatte kaum Freunden und fühlte mich ganz schön einsam. An Menschen zu schreiben war die Lösung, worauf ich damals alle meine Karten gespielt habe.

Es gab eine Zeit, wo ich jeden Tag mindestens 10 Briefe bekam. Ich hatte angefangen, an alle zehn neuen Menschen, deren Name an Sonntag veröffentlicht wurden, zu schreiben. Es war ganz toll, auf den Briefträger zu warten, die Umschlägen zu öffnen, die Inhalte zu lesen. Anders als E-Mail schreibe man Briefr natürlich immer mit der Hand. Wenn ich mich daran erinnere, gefällt mir dieser persönliche Aspekt.

Leider ist mir nach einer Weile klar geworden, dass meine Einsamkeitsgefühl nicht völlig verschwunden war. Der Grund war ganz simpel: Ich wollte Freunde aus Fleisch und Blut. Ich wollte Menschen treffen, mit Menschen persönlich reden, nicht nur durch Briefe. Das ist aber eine andere Geschichte.

Wir ich früher erwähnt habe, war der achtundzwanzige Mann sehr neugierig, als ob er etwas über mich herausfinden wollte. Meiner Meinung nach wusste er schon (oder er hat das Gefühl), dass ich schwul bin. Es war wirklich unangenehm, weil er mich viele privaten Fragen gestellt hat.

Es ist zu einem Punkt gekommen, wo er mich quasi erzwungen hat zu sagen, dass ich schwul bin. Es war sehr unangenehm und peinlich, weil ich es früher niemandem erzähl hatte. Ich hatte auch damals nicht vor, es irgendwann bald jemandem zu sagen. Dann hat er mir seine Hand gezeigt, als ob er einen Händedruck wollte. Dann hat er gesagt, dass er auch schwul sein. Mir ist dann die Spucke weggeblieben. Ich konnte es kaum glauben! Für mich war es wie eine Filmszene, in der etwas Unerwartetes enthüllt wurde.

(Wird fortgesetzt)

#deutsch#schwul#überraschung#brief
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Die erste Person, der ich erzählt habe, dass ich schwul bin.

Ich war 15 Jahre alt und es war ein Mann, der einer meiner Briefwechselpartner war.

Er war 28 Jahre alt, wenn mein Gedächtnis mich nicht täuscht.

Ganz im Gegenteil!

Übrigens bin ich jetzt 39 Jahre alt.

Wer weiß?

Vielleicht könnte in der Tat eine Freundschaft daraus entstehen!

Diese waren aber andere Zeiten.

Es gab kein Internet und das war eine Art und Weise, Freundschaft mit nicht in der Nähe wohnenden Menschen zu schließen.

Es gab eine Zeit, wo ich jeden Tag mindestens 10 Briefe bekam.

Es war ganz toll, auf den Briefträger zu warten, die Umschlägen zu öffnen, die Inhalte zu lesen.

Wenn ich mich daran erinnere, gefällt mir dieser persönliche Aspekt.

Der Grund war ganz simpel: Ich wollte Freunde aus Fleisch und Blut.

Ich wollte Menschen treffen, mit Menschen persönlich reden, nicht nur durch Briefe.

Das ist aber eine andere Geschichte.

Mir ist dann die Spucke weggeblieben.

Ich konnte es kaum glauben!

Für mich war es wie eine Filmszene, in der etwas Unerwartetes enthüllt wurde.

(Wird fortgesetzt)

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vinaspa

Jan. 18, 2021

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Die erste Person, der ich erzählt habe, dass ich schwul bin.


This sentence has been marked as perfect!

Ich war 15 Jahre alt und es war ein Mann, der einer meiner Briefwechselpartner war.


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Er war 28 Jahre alt, wenn mein Gedächtnis mich nicht täuscht.


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Es war aber etwas gar nicht Spontannes.


Es war aber etwas gar nicht Spontannes. Es war aber etwas gar nicht Spontanes.

Ganz im Gegenteil!


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Er hat mich so viele Frage gestellt, dass ich unter Druck gestanden wurde.


Er hat michr so viele Frage gestellt, dass ich unter Druck gestandenetzt wurde. Er hat mir so viele Frage gestellt, dass ich unter Druck gesetzt wurde.

Zunächst einmal möchte ich ein bisschen erklären, was bedeutet Briefwechselpartner.


Zunächst einmal möchte ich ein bisschen erklären, was bedeutet Briefwechselpartnerein Brieffreund ist. Zunächst einmal möchte ich ein bisschen erklären, was ein Brieffreund ist.

Ja, ich gehöre zu den Menschen, die in der Welt vor dem Internet aufgewachsen ist.


Ja, ich gehöre zu den Menschen, die in der Welt vor dem Internet aufgewachsen istsind. Ja, ich gehöre zu den Menschen, die in der Welt vor dem Internet aufgewachsen sind.

Übrigens bin ich jetzt 39 Jahre alt.


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In einer bekannten Zeitung in Brasilien gab es jeden Sonntag einen Abschnitt für Teenagers.


In einer bekannten Zeitung in Brasilien gab es jeden Sonntag einen Abschnitt für Teenagers. In einer bekannten Zeitung in Brasilien gab es jeden Sonntag einen Abschnitt für Teenager.

Zwar haben wir diesen Plural im Deutschen bei "Babys" und "Hobbys", aber nicht bei diesem Wort.

Es ging um Serien, Video-Games und andere Dinge, die angeblich den Teenagers gefielen.


Es ging um Serien, Video-Games und andere Dinge, die angeblich den Teenagersn angeblich gefielen. Es ging um Serien, Video-Games und andere Dinge, die den Teenagern angeblich gefielen.

Dort standen auch jeden Sonntag die Namen und Adressen von zehn an Freundschaft Interessierten.


Dort standen auch jeden Sonntag die Namen und Adressen von zehn an, die an einer Freundschaft Iinteressiert waren. Dort standen auch jeden Sonntag die Namen und Adressen von zehn, die an einer Freundschaft interessiert waren.

Man konnte einen oder mehrere aussuchen und einfach ihnen schreiben.


Man konnte einen oder mehrere aussuchen und ihnen einfach ihnen schreiben. Man konnte einen oder mehrere aussuchen und ihnen einfach schreiben.

Wer weiß?


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Vielleicht könnte in der Tat eine Freundschaft daraus entstehen!


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Heutzutage klingt es sehr seltsam und gefährlich, dass jemandes Adresse in einer Zeitung oder wo auch immer "in der Öffentlichkeit" steht.


Heutzutage klingt es sehr seltsam und gefährlich, dass jemandes Adressedie Adresse von jemand anderem in einer Zeitung oder wo auch immer "in der Öffentlichkeit" steht. Heutzutage klingt es sehr seltsam und gefährlich, dass die Adresse von jemand anderem in einer Zeitung oder wo auch immer "in der Öffentlichkeit" steht.

Diese waren aber andere Zeiten.


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Es gab kein Internet und das war eine Art und Weise, Freundschaft mit nicht in der Nähe wohnenden Menschen zu schließen.


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Bei mir war es nicht so, dass ich Freundschaft mit weit wohnenden Menschen schließen wollte.


Bei mir war es nicht so, dass ich Freundschaft mit weit weg wohnenden Menschen schließen wollte. Bei mir war es nicht so, dass ich Freundschaft mit weit weg wohnenden Menschen schließen wollte.

Ich wollte einfach Freunden haben.


Ich wollte einfach Freunden haben. Ich wollte einfach Freunde haben.

Mein Kindheit und Teenagerzeit waren nicht so gut.


Meine Kindheit und Teenagerzeit waren nicht so gut. Meine Kindheit und Teenagerzeit waren nicht so gut.

Teenagerzeit ist ok, aber hier ist Pubertät besser.

Ich hatte kaum Freunden und fühlte mich ganz schön einsam.


Ich hatte kaum Freunden und fühlte mich ganz schön einsam. Ich hatte kaum Freunde und fühlte mich ganz schön einsam.

An Menschen zu schreiben war die Lösung, worauf ich damals alle meine Karten gespielt habe.


AnMit Menschen zu schreiben war die Lösung, worauf ich damals alle meine Karten gespielt habe. Mit Menschen zu schreiben war die Lösung, worauf ich damals alle meine Karten gespielt habe.

oder: Menschen anzuschreiben war die Lösung, ...

Es gab eine Zeit, wo ich jeden Tag mindestens 10 Briefe bekam.


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Ich hatte angefangen, an alle zehn neuen Menschen, deren Name an Sonntag veröffentlicht wurden, zu schreiben.


Ich hatte angefangen, an alle zehn neuen Menschen, deren Namen an Sonntag veröffentlicht wurden, anzu schreiben. Ich hatte angefangen, alle zehn neuen Menschen, deren Namen an Sonntag veröffentlicht wurden, anzuschreiben.

Es war ganz toll, auf den Briefträger zu warten, die Umschlägen zu öffnen, die Inhalte zu lesen.


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Anders als E-Mail schreibe man Briefr natürlich immer mit der Hand.


Anders als E-Mail schreibeieb man Briefre natürlich immer mit der Hand. Anders als E-Mail schrieb man Briefe natürlich immer mit der Hand.

Wenn ich mich daran erinnere, gefällt mir dieser persönliche Aspekt.


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Leider ist mir nach einer Weile klar geworden, dass meine Einsamkeitsgefühl nicht völlig verschwunden war.


Leider ist mir nach einer Weile klar geworden, dass meine Einsamkeitsgefühl nicht völlig verschwunden war. Leider ist mir nach einer Weile klar geworden, dass mein Einsamkeitsgefühl nicht völlig verschwunden war.

Der Grund war ganz simpel: Ich wollte Freunde aus Fleisch und Blut.


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Ich wollte Menschen treffen, mit Menschen persönlich reden, nicht nur durch Briefe.


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Das ist aber eine andere Geschichte.


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Wir ich früher erwähnt habe, war der achtundzwanzige Mann sehr neugierig, als ob er etwas über mich herausfinden wollte.


Wir ich früher erwähnt habe, war der achtundzwanzig jährige Mann sehr neugierig, als ob er etwas über mich herausfinden wollte. Wir ich früher erwähnt habe, war der achtundzwanzig jährige Mann sehr neugierig, als ob er etwas über mich herausfinden wollte.

Meiner Meinung nach wusste er schon (oder er hat das Gefühl), dass ich schwul bin.


Meiner Meinung nach wusste er schon (oder er hatte das Gefühl), dass ich schwul bin. Meiner Meinung nach wusste er schon (oder er hatte das Gefühl), dass ich schwul bin.

Es war wirklich unangenehm, weil er mich viele privaten Fragen gestellt hat.


Es war wirklich unangenehm, weil er michr viele privaten Fragen gestellt hat. Es war wirklich unangenehm, weil er mir viele privaten Fragen gestellt hat.

Es ist zu einem Punkt gekommen, wo er mich quasi erzwungen hat zu sagen, dass ich schwul bin.


Es ist zu einem Punkt gekommen, wo er mich quasi gerzwungen hat zu sagen, dass ich schwul bin. Es ist zu einem Punkt gekommen, wo er mich quasi gezwungen hat zu sagen, dass ich schwul bin.

Es war sehr unangenehm und peinlich, weil ich es früher niemandem erzähl hatte.


Es war sehr unangenehm und peinlich, weil ich es früher niemandem erzählt hatte. Es war sehr unangenehm und peinlich, weil ich es früher niemandem erzählt hatte.

Ich hatte auch damals nicht vor, es irgendwann bald jemandem zu sagen.


Ich hatte auch damals nicht vor, es irgendwann bald jemandem zu sagen. Ich hatte auch damals nicht vor, es irgendwann jemandem zu sagen.

irgendwann und bald passen nicht gut in einen Nebensatz, weil sie beide auf die Zeit bezogen sind.

Dann hat er mir seine Hand gezeigt, als ob er einen Händedruck wollte.


Dann hat er mir seine Hand gezeigt, als ob er einen Händedruck wollte. Dann hat er mir seine Hand gezeigt, als ob er einen Händedruck wollte.

Dann hat er seine Hand hervor gestreckt, als ob er einen Händedruck wollte

Dann hat er gesagt, dass er auch schwul sein.


Dann hat er gesagt, dass er auch schwul seinist. Dann hat er gesagt, dass er auch schwul ist.

Mir ist dann die Spucke weggeblieben.


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Ich konnte es kaum glauben!


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Für mich war es wie eine Filmszene, in der etwas Unerwartetes enthüllt wurde.


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(Wird fortgesetzt)


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